16 June 2014 - Universität Wien

Uni Wien forscht: Mikrobiologin Dagmar Wöbken auf Spurensuche

Die Welt der Mikroorganismen birgt noch viele Geheimnisse. Was treibt die kleinen Lebewesen an? Warum sind sie lebensnotwenig für uns? Und wie ...

ohne sie würde es uns und unsere erde

wie wir sie kennen nicht geben millionenfach tummeln sie sich unter unseren füßen doch für unser auge bleiben sie unsichtbar mikroorganismen im boden sind eigene kaum erforschte universum in einer handvoll erde leben mehrere milliarden der winzigen lebewesen sie regulieren die globalen nährstoff kreisläufe und sind somit lebensnotwendig für uns und alles andere leben auf unserem planeten und doch geben sie den forschern noch viele rätsel auf magna will mehr über die faszinierende lebewesen erfahren gemeinsam mit ihren mitarbeitern stéphanie eichhorst und florian strasser begibt sich die mikrobiologin der universität wien auf spurensuche in den wienerwald den weg dorthin halten die kleinen saubermacher freigesetzten endes sind die mikroorganismen dafür zuständig dass dieses laub sich nicht ständig ansammelt und wir irgendwann von einer laubschicht bedeckt werden sondern dass diese laubschicht immer wieder abgebaut wird alle prozesse sind letzten endes auf mikroorganismen zurückzuführen deswegen ist es so spannend die zu untersuchen

die untersuchung beginnt unter der obersten blätter schicht denn von hier aus erstreckt sich das reich der bakterien und pilze mit hammer und hacker bewaffnet decke sich die forscher mit bodenproben ein im laubwald haben die mikroorganismen besonders viel zu tun hier sind wir einem punkt mit diesem lauf wo kohlenstoff wir nennen das gebunden vorliegt also es heißt nicht als co2 in der atmosphäre vorliegt wir untersuchen den schritt der letzten endes co2 wieder entstehen lässt ändern sich diese schritte könnte das dramatische folgen für unser klima haben immerhin speichern und tribüne knapp 3000 milliarden tonnen kohlenstoff über drei mal so viel wie die gesamte atmosphäre sorgfältige siebt verpackt und gekühlt treten die mikroorganismen schließlich die reise ins labor an wo die spurensuche weitergehen hier warten bereits 300 kleine glas these auf ihre neuen bewohner am ende enthält jedes einzelnen eigenen winzigen mikro kosmos biochemische und mikroskopische analysen folgen letzte station ist das nanosys unter bedingungen wie im weltraum geht es in

mikroorganismen hier an die rächer schicht für schicht arbeiten sich die forscher mit dem hightech gerät ins zellinnere vor das nano sims ist nicht zuletzt der grund warum die junge mikrobiologin nun an der universität wien forscht die infrastruktur hier an der universität ist außergewöhnlich in europa würde ich sagen dadurch dass wir das nano sims unten stehen haben und auch noch ganz viele andere beim instrumente hier in unmittelbarer nähe womit ich meine forschung machen kann damit kann man fragen eventuell beantworten die lange zeit eigentlich existierten durch unsere aktivität erhöht sich die co2 konzentration in der atmosphäre co2 wird dann in pflanzenmaterial fixiert das dann in den boden gelangt die frage ist wird es dort alles abgebaut verbleibt einiges von dem kohlenstoff im boden und da sind halt die mikroorganismen die für diesen pflanzen abbau verantwortlich sind ganz ganz wichtig ohne mikroorganismen würde ein recyceln von kohlenstoff gar nicht stattfinden kohlenstoff ist der

grundbaustein des lebens auf der erde aber was auch ein ganz spannender punkt ist dass mikroorganismen die pflanzen material abbauen eventuell auch zur gewinnung von erneuerbaren energien einzusetzen wären das bedeutet wenn wir wissen welche mikroorganismen ganz effektiv sind das pflanzenmaterial für uns wieder energie herzustellen wäre das natürlich auch ein enormer schritt für uns da haben wir die möglichkeit mit dem nano sims jetzt forschung zu machen die man bis vor fünf jahren noch gar nicht machen konnte wir könnten gut auf tiere und auch auf menschen verzichten ist meine meinung aber nicht auf mikroorganismen die kleinste lebewesen halten auf jeden fall noch länger auf trab die spannende forschungsarbeit ist für sie und ihr team ein guter grund demnächst wieder auf spurensuche durch die wälder wiens zu streifen

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